Gestärkt nach einem feinen Frühstück, haben wir uns auf den Weg in den Pacific-Rim-Nationalpark gemacht. Natürlich mussten wir zuerst einen Tagespass lösen, bevor wir den Park legal betreten durften.

Gemäss Guide soll es wunderschöne Wanderwege geben. Also haben wir die Wanderschuhe mit eingepackt und uns bei der Touristeninformation schlau gemacht. Wir finden heraus, dass einerseits die Wege praktisch alle in einer Sackgasse enden und die Wanderwege für unsere Begriffe eher Spazierwege sind. Somit haben wir die Möglichkeit mehrere Wege locker an einem Tag  zu bewältigen 🙂 .

Der Park hat eine Gesamtfläche von 511 Quadratkilometern, seine Länge beträgt rund 130 km. Daher ist es schon erstaunlich, dass praktisch alle Wanderwege eher kurz sind. Wie auch immer, der Park ist wunderschön und variiert in seiner Vegetation innert kürzester Distanz wesentlich. Da gibt es zum Beispiel die Long-Beach mit kilometerlangen Sandstränden und gleich nebenan steht ein prächtiger Regenwald, gefolgt von einer dürren Landschaft mit kurzen, knorrigen Bäumen. Faszinierend!

Bären, Elche oder andere grösseren Tiere haben wir leider nicht gesehen, dafür eine Schlange und ein fasanähnlicher Vogel der uns angeknurrt hat. Ja, richtig: angeknurrt. Wir sind ihm wohl über den Weg gelaufen 🙂 .

Ach ja, am Abend kreiste direkt vor unserm Hotelzimmer ein Weisskopfseeadler. Leider war er zu schnell um ihn fotografieren zu können.

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