Etwas nach neun Uhr treffen wir in der Stube von Suzan, der Hausdame, auf die anderen B&B-Gäste. Irgendwie herrscht peinliches Schweigen, wir wissen alle nicht wie es weiter geht, bis Susan uns auffordert am Tisch Platz zu nehmen, uns vorzustellen und sie dann beginnen wird das Frühstück zu servieren (ich komme mir vor wie in einem „smell-me-feel-me“ Kurs). Das Gespräch, zu Beginn noch sehr angestrengt, wird immer lockerer. Ein pensioniertes Ehepaar, beides Biologen aus den USA und ein frisch vermähltes, junges Ehepaar aus Toronto 🙂 wissen einiges zu erzählen. Und so wird aus dem angestrengten Austausch doch noch eine ganz interessante und lockere Unterhaltung.
Übrigens Suzan Hebditch, die Tochter eines Hoteliers, hat sich mit ihrem B&B (Bailey House Bed and Breakfast) ein Kindheitswunsch erfüllt. Bevor sie hierher kam, hatte sie die Position als CEO LibraryCo. der Toronto Lawyers Association inne. Ich hätte sehr gerne etwas mit ihr geplaudert, den sie scheint eine ausserordentliche Persönlichkeit zu sein. Leider hat sie kaum gesprochen und die Fragen auch nur sehr kurz beantwortet; ganz im Stil ‚ihr habt doch sicher noch einen weiten Weg vor Euch‘. Ich glaube das Bibliothekenwesen und die Einsamkeit hier, haben die elegante Dame etwas spröde werden lassen.
Unsere Reise führt uns zum Fischerdorf Peggys Cove, wo übrigens Canadas am häufigsten fotografierter Leuchtturm malerisch auf einem Felsmassiv steht. Es ist ein idyllischer Ort, der Hafen ist im Kern des Ortes, zwischen ebenfalls farbenfroh gestrichenen Häusern, eingebettet und rund herum stehen Kunstwerkstätte und kleine Läden wo selbstgebasteltes, aber auch Souvenirs verkauft werden. Was für ein schöner Fleck Erde.
- Peggys Cove
- der Hafen im Herzen des Ortes
- überall bunte Netze, Bojen und …
- Krabbenfallen, mmhhh
- dies ist eben DER Leuchtturm
- ein stolzer Kerl
- was für ein schöner Tag
- Seele baumeln lassen
- und relaxen
Das Photo vom Leuchturm habe ich auch 😉