Die wundervolle Verwandlung von Toronto 🙂 vom März bis Juli. Jetzt fehlt mir nur noch der Herbst 😉 .
Kategorie: Grossstadtleben (Seite 2 von 5)
Dieser Beitrag ist nur für Frauen – die Männer lachen ja sowieso nur. Okay, liebe Männer, wenn ihr unbedingt weiterlesen wollt, ihr dürft.
Ich muss zugeben, auch ich war etwas skeptisch, aber dennoch habe ich mich dazu durchgerungen und habe das, im Stadtteil Yorkvilles liegende, Bata Shoe Museum besucht. Scheinbar soll das Museum der Bata-Schuhdynastie einer halb geöffneten Schuhschachtel nachempfunden sein. Ehrlich? Das habe ich nicht gleich registriert, irgendwo scheint bei mir beim Thema Kunst nicht alles auf Anhieb zu funktionieren. Mit etwas Fantasie, sieht man dann, dass es zwischen dem Dach und dem Gebäude einen Abstand gibt, der eben die geöffnete Schachtel darstellt. Ahhh 😉
Der Besuch im Museum war besser als ich erwartet habe. Über 10’000 Schuhe gibt es zu bewundern, darunter auch Schuhe von Berühmtheiten wie: Elvis Presley, Elton John, Marilyn Monroe, Roger Federer, und viele mehr. Die Ausstellungsobjekte erläutern die 4’500 Jahre alte Geschichte des Schuhwerks auf eine ganz amüsante Art und Weise und die ältesten Exponate stammen sage und schreibe aus der Zeit von etwa 2500 v. Chr.
- das müsste dann etwa Schuhgrösse 100 sein
- an der Bloor Street West
- sicherer Halt, und Blasen garantiert
- und ich dachte die heutigen Schuhe seien unbequem
- ganz natürlich
- trotz Alter, total modern
- ganz rechts, das wären meine Wohlfühlschuhe für zu Hause
- wie lange hält der Kringel?
- tausende von Perlen ringsum schmücken diese Schuhe
- ohh
- auch Kinder wollen schöne Schuhe
- ob die bequem sind?
- eben noch richtiges Schuhhandwerk
- wie bunt waren wohl die Kleider zu dieser Zeit
- diese Schuhe hat Roger Federer an den French Open 2005 getragen
- last but not least: ein Selfie
Seit mehr als 25 Jahren findet in der Nähe des Seeufers im Woodbine Park, weiteren Parks in der Gegend und auch entlang der Queen Street East jährlich das Beaches International Jazz Festival statt. Das Festival startet im letzten Drittel des Monats Juli und dauert 10 Tage.
Ich bin gleich am ersten Konzerttag, bei traumhaftem Wetter, zum Woodbine Park gefahren. Erstaunlicherweise musste ich keinen Eintritt zahlen, da der Abend durch verschiedene Sponsoren und Förderprogramme sowie dem Staat finanziert wurde. Was für eine gelungene Überraschung, mir soll es recht sein.
Am Rande der Wiese gab es mehrere Food-Stände, Souvenir-Verkäufer und Werbeveranstalter. In der Mitte vorne stand die offene Bühne, ringsherum gab es Tische und Stühle und genügend freier Raum für die Leute die sich einfach auf den Boden setzen oder legen wollten. Die Stimmung war total relaxed. Manchmal, wenn die Leute den Text kannten, haben sie mitgesungen, sehr dezent, aber trotzdem voller Energie und Freude. Der Musikstil an diesem Tag war zwar eher Reggae, aber wenn stört das schon, wenn das Fest und der Sound stimmt. Der Abend hat mir extrem gut gefallen, nur leider haben die doch tatsächlich schon um 11 Uhr „dicht gemacht“. Zum Glück dauert das Festival länger als eine Woche und so ergibt sich bestimmt noch die eine oder andere Chance.
Übrigens am Freitagabend haben KC Roberts und Jay Douglas gespielt.
Meistens ist der Lake Ontario sehr, sehr ruhig. So war es auch überhaupt nicht schwierig von der Harbour Front zu den Centre Island zu schippern. Um ehrlich zu sein, es war eher ein gemütliches paddeln und daher überhaupt nicht anstrengend. Nein, nein ja nicht denken ich hätte nicht gepaddelt. Es waren nämlich vor allem die weiblichen Passagiere die Freude am paddeln hatten 🙂 .
Mit dem Kanu kamen wir an Orte, die man mit der Fähre nicht erreichen kann. Richtig idyllisch, dieser Fleck. Und auch dieser ist so nahe am Stadtzentrum, ich staune. Toronto überrascht mich immer wieder.
- alle eine Schwimmweste (wusste zwar nicht wieso, aber wir mussten!)
- und ein Paddel
- so sah unser Nachbarboot aus
- und das ist unseres
- vielleicht sollte ich hier einen Bootsplatz …. ….
- wie idyllisch es hier ist
- wie ein Fleck unberührte Natur
- keine Menschenseele, nur wir
- kein Lärm, Natur pur
- Synchronschwimmen oder gemeinsames Dinner
- das wäre „kipptechnisch“ sicher spannender gewesen 😉
Es ist unglaublich wie grün die Stadt geworden ist, ich hätte wohl jede Wette verloren. Mit dem Blühen der Bäume, Wiesen und Blumen sind auch die Hunde gekommen. Keine Ahnung wo die vorher gesteckt haben. Ach ja, die wenigen Vierbeiner die ich zur kalten Jahreszeit gesehen habe, trugen alle rote Schüehli, hi hi hi, jetzt aber dürfen sie barfuss laufen 🙂 .
Mitten in der Stadt habe ich neulich eine „du-darfst-Wiese“ gesehen. Obwohl, man muss auch hier seinen Liebling an der Leine behalten. Ob das dem Hund Spass macht? Ich bezweifle es …
Obschon ich hier nirgendwo so etwas ähnliches wie einen Robidog-Kasten gesehen habe, sind die Leute sehr diszipliniert und nehmen alles fein säuberlich auf, sogar auf der Versäuberungs-Wiese. Respekt!
- Ob der Hund merkt, dass er hier darf?
- 🙁
- wenn die Dinger nicht so gut befestigt wären …
- … und nicht so schwer, würde ich Dir einen bringen, Brigitte
Im Nordosten der Stadt liegt der riesige Zoo von Toronto. Mit den öffentlichen Verkehrsmittel haben wir vom Stadtzentrum rund 1.5 Stunden gebraucht um ihn zu erreichen. Dies war aber absolut kein Problem, denn einerseits war es eine abwechslungsreiche Fahrt und andererseits war der Besuch im Zoo es wert.
Mit rund 5000 Tieren auf einer Fläche von knapp 290 Hektaren und etwas mehr als 10km Spazierwegen gehört der Toronto Zoo zu einem der grössten der Welt. Wie auch in der Stadt, wird hier munter weitergebaut und die Anlage stetig ausgebaut. Anders als die Zoos die ich kenne, ist der von Toronto in Erdteile und Länder aufgeteilt.
Von 2013 bis 2018 sind im Zoo zwei Riesenpandas zu bewundern, sie sind eine Leihgabe von China. Nach dem Aufenthalt in Ontario verbleiben die Beiden weitere 5 Jahre in Calgary bevor sie dann wieder zurück nach China transportiert werden. Natürlich hofft der Zoo auf Nachwuchs, doch leider will der männliche Panda noch nichts von Frauen wissen 😮 , sodass die Dame künstlich befruchtet werden musste. Gemäss Presse soll das Pandababy Ende August oder im September zur Welt kommen. Scheinbar ist es sehr schwierig herauszufinden, ob die Dame schwanger ist, denn das Baby kann erst 18 Tage vor der Geburt per Ultraschall gesehen werden. Ein Pandababy wiegt übrigens bei der Geburt nur rund 200 Gramm.
Nun aber Schluss mit Text, jetzt müssen Bilder her … 🙂 . Zuerst zwei kleine Filmli und dann die Fotos.
Viel Spass mit den Videos … :
… und den Fotos:
- here we are
- die Lady
- und der Bueb, der von Frauen noch nichts wissen will
- es grünt so grün
- gugus
- mmmh fein
- mitten in der Wiese liegt er – der weisse Wolf
- das sind doch Ecken und Kanten
- hanging around
- schnarch, schnarch
- Faulpelze
- schöns Büsi
- miau
- coole Frisur
- das ist eine Soft-Shell-Schildkröte, habe ich zum ersten Mal gesehen
- es ist Beiden nicht ganz geheuer
Weil es uns so gut gefallen hat und weil es so schönes Wetter war, sind wir noch einmal mit der Fähre zu den Inseln gefahren. Sie sind und bleiben ein Traum und sie liegen so nahe bei der Stadt und sind extrem einfach zu erreichen.
Vom Toronto Ferry Terminal kann man mit der Fähre entweder zur westlichsten Insel Hanlan’s Point (wo auch der Billy Bishop Toronto City Airport liegt), zu den Centre Island oder den Ward’s Island, die östlichsten, fahren. Die Fahrten dauern jeweils rund 10 Minuten. Die Inseln sind insgesamt etwas mehr als 10km lang und rund 325ha gross. Ausser dem Airport Areal sind sie ein grosser Park mit kleinen Seen und Wäldchen, weitläufigen Rasenflächen, Stränden, Restaurants und Vergnügungseinrichtungen. Auf den Inseln ist es ruhig, sehr ruhig, da sie für den motorisierten Individualverkehr gesperrt sind. Viele Leute kommen mit Sack und Pack hierher und geniessen ein Picknick mit der Familie oder Freunden. Aber auch hier ist Alkohol nur in ganz bestimmten Zonen von lizenzierten Restaurants erlaubt.
Die Inseln sind übrigens sehr praktisch für den Hafen von Toronto, da sie ihn abschirmen. Von der Terrasse des Restaurants auf Centre Island hat man bis spätabends einen ungetrübten Blick auf die Downtown Skyline.
Auf den Ward’s Island gibt es sogar ein Dorf mit mehreren hundert Bewohnern. Scheinbar leben einige Familien schon seit über 100 Jahren hier, andere sind Grossstadtflüchtlinge. Diese Leute haben bestimmt eine Vorliebe für Alternatives – ein Leben ohne Autos, Kriminalität und ohne Stress – dafür nehmen sie alle Nachteile in Kauf, den auf der Insel gibt es keine Geschäfte, keine Schulen etc.
- ab auf die Inseln …
- … zur Erholung 😉
- ciao City, wir kommen wieder
- wunderschöne Spazierwege am Rande der Inseln
- riesige Grünflächen …
- … wo sich die Menschenmassen gut verteilen können
- das Baywatch-Girl hätte ich fast gebraucht – hab mir am Strand den Fuss verschnitten – aber ja nichts anmerken lassen und einfach weiterlaufen
- schöööön
- 1 – 2 -1 -2 – hat nicht ganz so geklappt, wir haben uns amüsiert
- und die gibt es auch überall
- langsam müssen wir zurück
- guet Nacht
Ganz am Anfang meiner Reise besuchten wir den Distillery Historic District und mittlerweile war ich auch schon 3 oder 4 mal da. Also höchste Zeit darüber zu berichten und einige Fotos zu zeigen.
1830 gründeten die Stiefbrüder James Worts und William Gooderham am Hafen die Brennerei Gooderham and Worts. Hergestellt wurden Spirituosen und Frostschutzmittel; und ich habe gedacht Alkohol reicht als Frostschutzmittel 😉 . In den 1860er Jahren war sie die weltweit grösste Whiskeybrennerei und auch die grösste Brennerei Kanadas. Mit der Deindustrialisierung im späten 20. Jahrhundert nahm die Produktion ab und so wurde die Brennerei 1990 geschlossen und das Areal in eine Fussgängerzone umgewandelt. Viele der damaligen Backsteingebäude wurden restauriert und werden nun als Galerien, Museen, Boutiquen sowie Restaurants und Cafés genutzt. Heute gibt es in diesem Quartier keine Brennerei mehr, dafür eine Bierbrauerei namens Mill Street Brewery, deren Biere wir natürlich auch degustieren mussten. Das Areal mit der rotziegeligen Kulisse ist ebenfalls ein beliebter Platz für Filmaufnahmen, aber das sind wir uns ja schon gewohnt.
Das „Bügeleisen“ oder Gooderham Building (das meist fotografierte Haus in Toronto) welches ich früher schon erwähnt habe, wurde eben nach diesem William Godderham benannt.
- der Haupteingang
- hier ist immer etwas los
- ?? !! ??
- wenn schon ins Exil, dann hier hin
- waaas schon wieder so spät
- irgend ein Fest gibt es immer
- ja, und den sieht man von hier natürlich auch 🙂
Wau, hier finden die MuchMusic Video Awards statt. Und dies gleich bei uns um die Ecke! Ist ja der Hammer.
Die MuchMusic Video Awards (auch bekannt als MMVA oder MMVAs) sind jährliche Auszeichnungen der besten Musik-Videos, überreicht durch Canadian music video channel MuchMusic. Diese Preisverleihungen werden bereits seit 1990 durchgeführt, dass heisst dieses Mal feiern sie zudem ihr 25jähriges Jubiläum.
Bei den diesjährigen MuchMusic Video Award räumte die aus Vancouver stammende Pop-Punk-Bank Hedley die meisten Trophäen ab. Das Video zur Single Anything gewann drei Awards in den Kategorien Video of the year, Pop Video of the year und die von den Zuschauern gevotete Kategorie Your Fave Video. Ehrlich gesagt, nicht ganz mein Ding …
Wir waren hautnah bei den „rehearsals“ mit dabei. Das war einfach Weltklasse und wisst ihr was, ich habe per Zufall eine super Show vor die Linse bekommen. Gemäss Schlagzeilen rockte Kiesza mit Hideaway mit einer grandiosen Performance die MuchMusic Video Awards. Per Taxi wurde sie auf die Bühne gefahren und dann rockte und tanze sie los, wau – da konnte niemand mehr ruhig sitzen oder stehen (auch die orange 15 nicht 🙂 , „have fun“ nach knapp 50 Sekunden). Und wisst ihr was, die Hauptprobe war aus meiner Sicht um Welten besser als die Show!
So, nun aber zu den Fotos und weiter unten findet ihr auch mein Video und das von der MuchMusic Video Awards. Enjoy it!
Anbei mein Film und folgend auch noch der Link zur Show während der Party.
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